Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft  

Geschichtlicher Rückblick
  
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Inhalt   1. Institutsgründung   2. Der Erste Weltkrieg   3. Die Jahre 1919-1933   4. Machtübernahme der Nationalsozialisten und Zweiter Weltkrieg  
5. Erste Nachkriegsjahre   6. Eingliederung in die Max-Planck-Gesellschaft   7. Entwicklung zu einem Zentrum der Grenzflächenforschung     

6. Eingliederung in die Max-Planck-Gesellschaft

1951 übernahm im Alter von 71 Jahren Max von Laue die Verantwortung als Direktor des Instituts. Damit begann eine neue Phase der Konsolidierung, da Max von Laue seine ganze Kraft und sein großes wissenschaftliches Ansehen für den Wiederaufbau des Instituts einsetzte, was allen Bereichen sehr zugute kam. Die offizielle Eingliederung in die Max-Planck-Gesellschaft erfolge erst 1953, zugleich mit der Umbenennung in "Fritz-Haber-Institut". Zu diesem Zeitpunkt wurde die Arbeitsgruppe Moliere zu einer Abteilung erweitert, in der Elektronenbeugungsphänomene für die Strukturaufklärung von Oberflächen benutzt und theoretisch analysiert wurden. Kurt Moliere wurde 1960 zum Wissenschaftlichen Mitglied berufen. Kurt Ueberreiter, schon seit 1943 Leiter einer Abteilung am Institut, in der vor allem die physikalisch-chemischen Eigenschaften von Polymeren untersucht wurden, wurde 1954 Wissenschaftliches Mitglied des Instituts.

Max von Laue berief 1953 Gerhard Borrmann als Abteilungsleiter an das Institut, der hier seine Studien über Röntgenlichtabsorption in perfekten Kristallen fortsetzte. G. Borrmann wurde 1956 Wissenschaftliches Mitglied und leitete seine Abteilung bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1970. Rolf Hosemann, seit 1951 als Assistent bei Max von Laue tätig, bearbeitete Röntgenbeugungsphänomene an Festkörpern mit statistisch gestörter Ordnung und entwickelte seine Vorstellungen über die sogenannten "Parakristalle". Er wurde 1960 Abteilungsleiter und 1966 zum Wissenschaftlichen Mitglied des Instituts berufen.

Impressum • © FHI
Sat, 6. Aug 2005
Adresse: Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Faradayweg 4-6, 14195 Berlin, Germany
Tel: +49 30 8413 30, Fax: +49 30 8413 3155, E-Mail: fhi@fhi-berlin.mpg.de