Fritz-Haber-Institut

Elektroniklabor

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Einführung in die Elektronikpraxis


Die Studiendauer ist an den deutschen Universitäten nach allgemeiner Einschätzung viel zu lang. In den naturwissenschaftlichen Fächern fallen besonders Studenten der Fachbereiche Physik und Chemie auf. Extreme Studienverweilzeiten treten bei den Studenten auf, die am FHI ihre Diplom- oder Promotionsarbeit durchführen. Wie konnte es zu dieser erschreckenden Tatsache kommen? Liegt es vielleicht doch u.a. an den selbstgebauten Verstärkern, die nicht, wie geplant, das Messsignal um den Faktor 100 verstärken, sondern es um 100 dB abschwächen; dies auch noch logarithmisch und nicht linear? Werden die Oszillationen an der Probenoberfläche vielleicht nicht nur vorgetäuscht und sind in Wirklichkeit Eigenschwingungen des Operationsverstärkers? Diese Fehlerquellen werden dann möglicherweise erst nach monatelangen Messungen und diversen Veröffentlichungen festgestellt und führen zwangsläufig zu einer Verlängerung der entsprechenden Arbeit.
Aus diesem Grunde wurde schon häufig der Wunsch geäußert, einen Kurs durchzuführen, in dem die fundamentalsten Kenntnisse der praktischen Elektronik ansatzweise vermittelt werden sollten. Diesem Wunsch wird mit dieser Veranstaltung entsprochen.
Es wird aber dringend empfohlen, durch ständiges Üben weiterhin in Form zu bleiben.
G. Heyne

Themen

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Elektroniklabor - Laborleiter Georg Heyne
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