Fritz-Haber-Institut

Elektroniklabor

english  english version

ELAB >> Spezialentwicklungen >>

Potentiostat mit integriertem Lock-In Verstärker

Zur Messung der Doppelschicht - Kapazität


K. Krischer, J. Oslonovitch (Physikalische Chemie), M. Dinzel-Graef, P. Zilske, G. Heyne (Elektroniklabor)

Die Aufgabe eines Potentiostaten besteht darin, Messungen an Elektroden durchzuführen, die sich in einer elektrochemischen Zelle befinden. Es gibt in der "drei-Elektrodenzelle" eine Gegenelektrode GE ( CE ), eine Bezugselektrode BE ( RE ), und eine Messelektrode ME ( WE ).
Der Potentiostat ist ein Regelgerät, das die Messelektrode WE auf einem konstanten, mit dem Scan-Generator vorgegebenen Potential gegenüber der Bezugselektrode RE einstellt (UWE - URE = const.). Die Regelung dieses Potentials muss unabhängig vom Zellstrom (d.i. der Strom, der zwischen CE und WE fließt) sein. Damit ist man unabhängig vom Innenwiderstand der Zelle.

Blockschaltbild: Potentiostat mit integriertem Lock-In Verstärker

Das Potential zwischen WE und RE ist unabhängig von: 1. Strom, 2. der Reaktion an CE, 3. Widerstand zwischen CE und RE.

Adresse: Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Faradayweg 4-6, 14195 Berlin, Germany
Elektroniklabor - Laborleiter Georg Heyne
Tel: +49 30 8413 3307, Fax: +49 30 8413 3301, E-Mail: ELAB@fhi-berlin.mpg.de